München hat eine dichte Flex-Office-Szene — internationale Anbieter konzentrieren sich um den Hauptbahnhof, die Maxvorstadt und das Werksviertel. Ob Coworking oder klassischer Mietvertrag gewinnt, hängt vor allem von der Teamgröße ab.
Wann Coworking gewinnt
Bis etwa fünfzehn Personen ist ein Serviced Office meist günstiger und einfacher: Zahlung pro Arbeitsplatz, alles inklusive, monatlich skalierbar, ohne Kaution, Ausbau oder Versorgerverträge. Für ausländische Unternehmen mit erstem bayerischen Standort ist auch die Geschäftsadresse sofort geklärt. Wer nur für einige Monate plant, findet Laufzeiten und Preise im Ratgeber Büro auf Zeit in München.
Wann sich das eigene Büro lohnt
Ab etwa fünfzehn bis zwanzig Mitarbeitenden übersteigt der Arbeitsplatzpreis flexibler Anbieter den klassischen Mietvertrag; eigene Flächen bieten Vertraulichkeit, Markenauftritt und Platz für Technik. Im engen Münchner Markt sichert ein längerer Vertrag zudem die Rate.
München in Zahlen
In München sind derzeit 60 Bürogebäude mit 337 freien Büros und Coworking-Flächen von 6 bis 1.321 m² gelistet. Die Hälfte der Angebote kostet 29–37 €/m² im Monat, der Median liegt bei 34 €/m². Ein bezugsfertiges Büro gibt es ab 270 € im Monat.
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